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Der amerikanische Traum auf Rädern:

Die Geschichte des Pony Cars

1964–1966 Mustang I (1. Generation)

Das Mustang-Debüt: Als kleiner Roadster mit V4-Mittelmotor debütiert der Ford Mustang I Concept in 1962. Ein Jähr später steht mit dem II Concept bereits das grobe Layout und Design des Mustang-Serienprodukts.1964 schreibt der Mustang Geschichte: Am 17. April präsentiert Ford den Mustang der ersten Generation auf Basis des Ford Falcon als Hardtop-Coupé und Cabriolet, jeweils mit Sechs- oder Achtzylindermotoren. Bereits am selben Abend liegen über 22.000 Bestellungen vor. In das Modelljahr 1965 rollt der Mustang als harmonischeres Fastback, ein Fließheck-Coupé, auch erhältlich als die erste in Serie (um)gebaute Rennsportversion, den Shelby Mustang GT-350, mit 225 kW (306 PS) starkem 4,7-Liter-V8-Motor.Ein paar Monate nach Produktionsstart wird 1966 bereits der einmillionste Mustang verkauft.

Mustang-der-ersten-Generation-Baujahr-1966

Produktionszeitraum: 1964–1966
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: 2,8–4,7 Liter (74–199 kW)

1967–1968 Mustang I (2. Generation)

Das erste größere Mustang-Facelift folgt 1967. Der Mustang wird länger, breiter und muskulöser. Mit den wachsenden Dimensionen zieht auch der erste große V8 (6,4 Liter) ein.

Mit den Shelby-Modellen folgt 1968 die nächste Modellpflege: Fastback- und Cabrioletmodelle mit zwei Siebenliter-V8-Motor, Cougar-Heckleuchten, Zusatzscheinwerfern und Hutzen am vorderen Rand der Motorhaube. Durch den „Eleanor“  genannten Shelby GT500 aus dem Film „Nur noch 60 Sekunden“ steigt die Anfrage nach den Mustang-Replikaten.

Ford Mustang Coupe-der-zweiten Generation-Baujahr-1968

Produktionszeitraum: 1967–1968
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: 3,3–7,0 Liter (85–246 kW)

1969–1970 Mustang I (3. Generation)

1969 fällt der Mustang erneut etwas länger und breiter aus. Die Karosserie wird deutlich überarbeitet und auch die Modellpalette wird luxus- und sportorientierter. Neu im Programm sind beispielsweise der Mustang Grande, eine Luxusversion des Stufenheckcoupés, der Mustang Mach I als Sportversion des Fastback sowie der von der Rennsportversion der Trans-Am-Serie abgeleitete Mustang Boss.

Produktionszeitraum: 1969–1970
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: 3,3–7,0 Liter (85–276 kW)

1971–1973 Mustang I (4. Generation)

1971 hört das PS-Wettrüsten auf und der Mustang wird erneut wieder breiter und länger. So fallen die Karosserien wuchtiger aus, während die Glasflächen kleiner werden. Bekannt wird diese Generation durch den Film “James Bond Diamantenfieber”.Als Antwort auf die immer stärker werdende Kritik an der übertriebenen Größe des Vorgängermodells folgt 1973 der auf den Ford Pinto basierende, kleinere Mustang II.

Produktionszeitraum: 1970–1973
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: 4,1–7,0 Liter (65–276 kW)

1973-1978 Mustang II

Als Antwort auf die immer stärker werdende Kritik an der übertriebenen Größe des Vorgängermodells folgt 1973 der auf den Ford Pinto basierende, kleinere Mustang II.

Bis 1979 bleibt der Mustang weitestgehend unverändert, bis die dritte Modellgeneration erscheint. Der Mustang ist erhältlich als Coupé und Cabriolet mit Vier-, Sechs- und Achtzylinder-Motoren bis 1993.

Produktionszeitraum: 1973–1978
Karosserieversionen: Coupé, Kombicoupé
Motoren: 2,3–4,9 Liter (62–104 kW)

1979–1993 Mustang III

Bis 1979 bleibt der Mustang weitestgehend unverändert, bis die dritte Modellgeneration erscheint. Der Mustang ist erhältlich als Coupé und Cabriolet mit Vier-, Sechs- und Achtzylinder-Motoren bis 1993.

Produktionszeitraum: 1979–1993
Karosserieversionen: Coupé, Kombicoupé, Cabriolet
Motoren: 2,3–4,9 Liter (64–171 kW)

1994–2004 Mustang IV

Mit dem 30.Geburtstag folgt 1994 das Debüt des Mustang IV, als zweitüriges Coupé und Cabriolet in den Versionen Basis, GT und Cobra.
Ford präsentiert 2001 den ersten Bullit Mustang in San Francisco, ein Sondermodell des Mustang GT. Der 68er Ford Mustang GT 390 wird durch den Kult-Thriller „Bullit“ (1968) weltberühmt.

Produktionszeitraum: 1994–2004
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: 3,8–5,7 Liter (108–290 kW)

2004–2014 Mustang V (1. Generation)

2004 wird auf der North American International Auto Show der Mustang V vorgestellt, eine Neukonstruktion im Retro-Design mit V6 und V8-Motoren, inspiriert durch die Modelle Ende der 1960er-Jahre.

Die sechste Mustang-Generation mit weiterentwickelten, stärkeren Motoren erscheint 2009.

Die siebte Modellgeneration folgt 2014: Ende 2013 stellt Ford den Mustang VI vor, der Ende 2014 auf dem US-Markt eingeführt wird. Der Wagen wird als Coupé (“Fastback”) und als Cabriolet (“Convertible”) angeboten.

Produktionszeitraum: 2009–2014
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: 3,7–5,8 Liter (157–485 kW)

seit 2014 Mustang VI

Ein weiteres Facelift folgt 2017. Das Fahrzeug bekommt unter anderem ein neues Fahrwerk, ein digitales Cockpit, sowie optional ein neues Zehngang-Automatikgetriebe.

Zum 50-jährigen Jubiläum des Films Bullitt präsentiert Ford 2018 ein Sondermodell des Mustang. Gleichzeitig wird im August 2018 der 10-millionste Ford Mustang produziert.

Produktionszeitraum: seit 2014
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet
Motoren: 2,3–5,2 Liter (213–392 kW)

Neues Topmodell der Baureihe ist der über 515 kW (700 PS) starke Shelby GT500, der 2019 auf der Detroit Motor Show präsentiert und ab Herbst 2019 ausschließlich in Nordamerika offiziell verkauft wird.